„Ich geh ins Badezimmer, stell mich vor den Spiegel, schau mir in die Augen, und sag zu mir selbst: Ich schaff das!“ So könnte eine Autosuggestion aussehen. Vielleicht ist es dir nicht bewusst, aber du hast vermutlich schon dein ganzes Leben lang Autosuggestionstechniken verwendet. Was bedeutet das?

Autosuggestionen sind Werkzeuge, mit denen du dein Unterbewusstsein trainieren kannst. Wenn du jemals zu dir selbst gesagt hast, ich möchte zu einer bestimmten Zeit aufwachen, mich entspannen, konzentrieren oder lächeln, dann hast du Autosuggestion eingesetzt. Wenn du diese Sätze nur oft genug wiederholst, gewinnen sie Zugang zu deinem Unterbewusstsein. Daher ist Autosuggestion ein wirkungsvolles Mittel zur Selbstprogrammierung. Es ist einfach anzuwenden, überall machbar und erfordert keine speziellen Fähigkeiten oder besonderes Training.

Leider setzen die meisten Menschen Autosuggestion auf eine eher kontraproduktive Art und Weise ein: Negative Gedanken wie „Ich kann das nicht!“ oder „Das macht mir überhaupt keinen Spaß!“ werden so oft wiederholt, bis sie sich im Unterbewusstsein eingebrannt haben und man selbst dran glaubt. Falls du dich selbst bei einem dieser negativen Selbst-Statements ertappst, halte sofort inne und ersetze es durch ein positives Statements. So kannst du ein positiveres Selbstkonzept entwickeln und mit mehr Selbstvertrauen auf deine Ziele hinarbeiten. FiTS unterstützt dich mit motivierenden Artikeln und Strategien dabei, langfristig solche positive Gedanken in deinem Unterbewusstsein festzusetzen.

Mach dich nicht runter

Achte ab jetzt auf das, was du zu dir selbst sagst. Erwischst du bei negativen Gedanken – das gilt insbesondere für alles, was mit Angst, Zweifeln oder Selbstverachtung zu tun hat – dann hör auf damit. Aber wie? Eine mögliche Strategie ist folgendes: Registriere deine negativen Selbstgespräche und stell dir vor, wie du sie beseitigst: Wisch sie weg, wirf sie in den Papierkorb oder spül sie die Toilette runter. Dann ersetz sie durch etwas Ermutigendes und Positives.

Formuliere deine positiven Gedanken in der Gegenwart; also: „Ich bin…“, „Ich fühle…“. Vermeide Formulierungen in der Zukunft, wie: „Ich werde…“. Verwende positive Formulierungen, also z.B.: „Ich genieße Bewegung!“, statt: „Ich hasse Bewegung nicht.“ Deine Gedanken müssen dabei nicht immer realistisch sein. Während eines anstrengenden Workouts kannst du dir ruhig sagen: „Diese Übung ist super leicht. Ich schaff das!”.

Indem du negative Gedanken über dich selbst ersetzt, stärkst du dein Selbstvertrauen und deinen Optimismus. Dadurch steigerst du die Wahrscheinlichkeit, deine guten Vorsätze in die Tat umzusetzen, und so zu sein, wie du gerne möchtest.

Schau, was du schon erreicht hast!

Nimm dir einen Moment Zeit, um alle Veränderungen an deinem Körper wahrzunehmen, die du durch das Training erreicht hast. Du hast regelmäßig trainiert und kannst erwarten, dass man das auch sieht. Schau genau hin, damit dir keine Veränderung entgeht – eine verbesserte Körperhaltung und ein runderer Bewegungsablauf gehören auch dazu. Konzentrier dich auch auf die Veränderungen, die du fühlst. Wahrscheinlich bist du nicht mehr so schnell außer Puste und fühlst dich generell Energie geladener. Es ist erstaunlich, wie schnell man sich an Veränderungen gewöhnt und seine vorherigen Probleme und Anstrengungen vergisst.

Vergiss „Alles oder Nichts“

Es ist verlockend, alles in schwarz und weiß zu sehen: dass man entweder erfolgreich ist oder versagt, dass man die Dinge entweder perfekt oder gar nicht machen sollte, dass man entweder topfit oder völlig unsportlich ist, dass man sich entweder super gesund ernährt oder allen Gelüsten nachgibt. Die Realität liegt aber meist dazwischen.

Alles-oder-nichts-Denken führt zu Rückschlägen und Jo-Jo-Effekten. Warum? Es könnte dich z.B. glauben lassen, dass ein verpasstes Workout Grund genug ist, das mit dem Sport generell aufzugeben – oder, dass du deine gesunde Ernährung nach einem Stück Torte gleich an den Nagel hängen kannst. Diese Denkmuster helfen dir nicht weiter und sind schlichtweg kontraproduktiv.

Wenn du dich selbst beim Alles-oder-nichts-Denken ertappst, sollten daher die Alarmglocken bei dir angehen. Hör auf damit und beweis dir stattdessen das Gegenteil, z.B. indem du dein nächstes Workout machst. Falls hier noch nicht die richtige Strategie für dich dabei ist, unterstützt dich FiTS mit weiteren Ideen, um negative Gedanken in positive umzuwandeln.

Sei ruhig mal zufrieden mit dir, wenn du ein Workout erfolgreich absolviert hast oder dich ein bisschen gesund ernährst.