Stell dir vor du könntest für einen Moment den Alltagstrubel vergessen und ein wenig in Glücksgefühlen schwelgen. Dabei würdest du das Gefühl für Zeit und Raum verlieren und dich völlig auf das, was du im Moment tust, konzentrieren. Klingt gut oder? Die Wissenschaft nennt das Flow-Erlebnis. So ein Erlebnis kann z.B. durch eine sportliche Aktivität ausgelöst werden.

Flow

Im Rausch durch Sport

Jogger berichten häufig vom sogenannten „runner’s high“. Und damit liegen sie gar nicht so falsch. Denn das Gehirn setzt während des Flows ähnliche Neurotransmitter frei, die z.B. mit dem Konsum der Partydroge MDMA vergleichbar sind. Zum Glück ist Sport – im Gegensatz zu MDMA! – legal und, sofern richtig ausgeführt, gesund für dich und deinen Körper. Tatsächlich berichten Menschen, die regelmäßig Sport machen, von einem regelrechten Glückrausch, den sie während und nach dem Training verspüren. Lies hier wie du Fitness zur Gewohnheit machst.

Für unser Gehirn ist der Flow also eine kleine, wohltuende Auszeit – und der ultimative Motivationskick. Denn unser Gehirn verknüpft dieses positive Gefühl mit der Tätigkeit, wodurch sie zur eigentlichen Belohnung wird. So kann es also vorkommen, dass z.B. Jogger ein echtes Verlangen nach dem Laufen entwickeln.

Wie du in den Flow kommst

Um „in den Flow“ zu kommen, müssen verschiedene Voraussetzungen gegeben sein. Zum einen müssen deine Fähigkeiten zu den Anforderungen passen. Du solltest dabei den Eindruck haben die ausgeführte Tätigkeit, z.B. den Sport, komplett kontrollieren zu können, ohne dabei groß darüber nachzudenken – quasi eine mentale Mühelosigkeit. Wenn du also als Fitness-Neuling direkt mit schweren Übungen starten möchtest, musst du dich viel zu sehr auf die richtige Ausführung konzentrieren und kommst nicht in den Flow. Von daher sollte dein Training deinem Fitnessniveau entsprechen.

Denn denkst du permanent über den nächsten Schritt nach, blockiert das deinen Weg in den Flow. Die Wahrscheinlichkeit eines sportlichen Flow-Erlebnisses ist für Fitnessanfänger daher eher gering, da die Trainingsabläufe erst gelernt werden müssen. Nachdem du jedoch eine sportliche Routine etabliert hast, könnte es auch für dich leichter werden regelmäßig in den Genuss des Flows zu kommen.

Das Ziel im Blick

Zudem hilft es, wenn du dir deiner Ziele bewusst bist und sie klar fokussierst. Wenn du dann auch noch das Gefühl hast, durch dein Handeln deine Ziele erreichen zu können, so hast du eine weitere Grundlage für dein Flow-Erlebnis geschaffen. Denn es ist einfach ein schönes Gefühl durch die eigene Kraft dem Ziel näher zu kommen – das motiviert extrem. Aber probier es doch am besten selbst aus. Setze dir ein sportliches Ziel und finde deinen Flow. Wie wäre es zum Beispiel mit einem FiTS Workout?