Unser Trainingspartner ist eine ganz schön komplexe Angelegenheit, die einen 40-stündigen Videodreh benötigt hat, regelmäßig unsere Entwickler zur Verzweiflung bringt und sogar ein europäisches Patent erteilt bekommen hat. Du fragst dich jetzt sicherlich, was an einem ‚Workoutvideo’ so kompliziert sein kann – genau das möchten wir dir heute erklären.

FiTS-Videoproduktion

Los geht’s mit der Erklärung

Basis für deine Trainingseinheit ist die passende Erklärung der einzelnen Übungen. Wir möchten sicherstellen, dass du alles weißt, um die Übung korrekt auszuführen. Das ist wichtig, um Verletzungen zu vermeiden. Deshalb nehmen wir uns zu Beginn auch viel Zeit, dir die Übungen genau zu erklären. Hast du eine Übung aber schon öfter gemacht, wird die Anleitung kürzer – mit jedem Mal fällt ein kleines Stück weg. Dadurch können wir dir drei verschiedene Varianten der Anleitung anbieten: Die längste geht durchschnittlich 40 Sekunden und die kürzeste Variante vermittelt in durchschnittlich 24 Sekunden das Nötigste. So bekommst du am Anfang die optimale Erklärung mit allen notwendigen Details und verbrauchst später keine unnütze Zeit während des Trainings.

Der Trainingspartner gibt den Rhythmus vor

Die einzelnen Übungen werden nicht wie bei vielen anderen Apps nur audiovisuell erklärt, du wirst auch während des Trainings – vom Warm-up, über den Hauptteil bis zum Cool-down – durchgehend in Echtzeit begleitet. Dadurch wollen wir das Training mit dem Smartphone möglichst einfach und unkompliziert gestalten. Du kannst dich während der Übungsdurchführung nämlich ganz auf die Audioinstruktionen verlassen – sie geben dir den Rhythmus vor, zählen mit, feuern dich an und helfen dir mit Tipps zur korrekten Übungsausführung. Dein Smartphone kannst du in dieser Zeit ohne Bedenken zur Seite legen – denn wer kann schon bei Übungen wie Crunches den Bildschirm im Blick behalten?!

Jetzt wird’s richtig komplex

FiTS hat sich auf die Fahne geschrieben Menschen bei einer langfristigen Verhaltensänderung zu unterstützen. Ein entscheidender Faktor hierfür sind sicherlich unsere individuellen Trainingseinheiten, die sich von Einheit zu Einheit mit dir weiterentwickeln. Und da liegt auch schon der Hund begraben: Bei FiTS werden die kleinsten Details superindividuell an dich angepasst. Hattest du mit einer Trainingseinheit zu kämpfen, können wir die Intensität oder Wiederholungsanzahl einer Übung verringern, die Pausen verlängern oder eine Übung durch eine einfachere austauschen. War dir das Workout im Gegenteil zu einfach, ziehen wir die Schraube an und es wird beim nächsten Mal direkt herausfordernder. Hierfür können wir die Intensität oder Wiederholungsanzahl erhöhen, die Pausen kürzen oder schwerere Übungen in der Einheit einbauen.

Diese Modularität bringt einige Herausforderungen für unseren Trainingspartner mit sich. Zum Beispiel müssen Pausenzeiten oder Wiederholungszahlen für jeden Nutzer individuell und flexibel angepasst werden. Zudem muss ein Großteil der Übungen in seine drei Phasen zerlegt werden, um die Intensität der Übung aussteuern zu können.

Die drei Phasen einer FiTS-Übung

Die drei Phasen der Übungen orientieren sich an den unterschiedlichen Arbeitsweisen unserer Muskulatur:

  • Konzentrisch: Unsere Muskeln müssen Widerstände überwinden.
  • Exzentrisch: Unsere Muskeln müssen Widerständen entgegenwirken.
  • Isometrisch: Es findet keine Bewegung der Muskeln statt, da eine Position statisch beibehalten wird.

Alle drei Arbeitsweisen werden bei den meisten unserer Übungen kombiniert, um eine komplette Wiederholung durchzuführen. Demnach besteht eine Übung in der Regel aus mindestens drei unterschiedlichen Videosnippets – für jede Arbeitsweise eins. Diese Snippets werden schließlich von unserem Trainingspartner in unterschiedlichen Geschwindigkeiten abgespielt, um die Intensität der Übungsdurchführung optimal auf dich abstimmen zu können.

Hört sich ganz schön abstrakt an, oder? Wir versuchen es mit einem Beispiel und nehmen uns eine Kniebeuge vor. Sie startet mit der exzentrischen Arbeitsweise, bei der du in die Hocke gehst, gefolgt von der isometrischen Muskelarbeit, während du die Position in der Hocke hältst, und endet mit der konzentrischen Arbeitsweise, bei der du wieder aus der Hocke aufstehst.

Und jetzt in Kombination! Probier es doch mal diese drei Varianten aus – so eine Kniebeuge kann ganz schön anstrengend sein, oder?

 

Da geht noch mehr

Ja, das war noch nicht alles: Jede Übung gibt es nämlich auch in zwei Kameraperspektiven, einige Übungen benötigen einen Seitenwechsel und manchmal unterscheidet sich auch die erste von der letzten Wiederholung – so können pro Übung bis zu 30 verschiedene Videosnippets herauskommen. Bei 150 Übungen haben wir also eine ganz schön große Menge an Daten angesammelt: Neben über 3.000 Videodateien gibt es nämlich auch noch 3.100 Audiodateien für die sprachgestützte Begleitung – und wir arbeiten an noch mehr!

Zum Schluss wird gepuzzelt

Am Ende wird nun mithilfe deiner Profilangaben und deinem Feedback zum vorherigen Workout, deine aktuelle Trainingseinheit erstellt. Der Player erhält alle Informationen zu den Übungen, zur Wiederholungszahl, den Intensitäten bzw. Geschwindigkeiten sowie zu den Pausen und baut nun jedes einzelne Element, sei es ein Countdown, ein Jubeln oder ein Tipp, zusammen. Und tadaaaa: Fertig ist dein nächstes Workout!

Neugierig geworden? Probier doch einfach mal ein Workout mit FiTS!


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